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Schriftzug: Weststadt-Apotheke Parchim.

 

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Gesetzliche Regelungen

Befreiung von Zuzahlungen

Alle gesetzlich Versicherten, auch Sozialhilfeempfänger, sind zunächst bis zur Zuzahlungsgrenze von 1% bzw. 2% des Jahres-Bruttoeinkommens zuzahlungspflichtig.

Wenn Sie beispielsweise über ein Jahres-Bruttoeinkommen von 12.000 € verfügen, müssen Sie im Jahr zunächst bis zu einer Summe von 120 € (1%-Grenze für chronisch Kranke) oder 240 € (2%-Genze für alle anderen) Zuzahlungen an Ihre Krankenkasse bezahlen!

Erst danach können Sie von weiteren Zuzahlungen befreit werden. Wenn Sie viele Leistungen benötigen, müssen Sie sich darauf einrichten, dass diese Zahlungen bereits einen erheblichen Teil Ihres Monatseinkommens ausmachen können!

Erst mit Erreichen Ihrer Zuzahlgrenze stellt Ihre Krankenkasse Ihnen eine neue Zuzahlungsbefreiung für den Rest des Jahres aus. Sie sollten alle Quittungen für Zuzahlungen sorgfältig sammeln und sofort mit Erreichen Ihrer Zuzahlgrenze in der Geschäftsstelle Ihrer Krankenkasse die Befreiung von weiteren Zuzahlungen beantragen.

Zuzahlungen

Die Arzneimittelzuzahlungen und Zuzahlungen für Heil- und Hilfsmittel müssen von den Apotheken im Auftrag der Krankenkassen vereinnahmt werden. Die Zuzahlungen kommen nur den Krankenkassen zugute, nicht aber den Apotheken!

Die Höhe der Zuzahlung für gesetzlich Versicherte hängt vom Preis ab:

  1. rezeptpflichtige Arzneimittelpackung

    • Bis zu einem Arzneimittelpreis von 5 € der Preis der Packung.

    • Ab einem Preis von 5 bis 50 € beträgt die Zuzahlung 5 €.

    • Bei einem Arzneimittelpreis zwischen 50 und 100 € jeweils 10% pro Packung.

    • Bei Preisen ab 100 € pauschal 10 € pro Packung .

  2. Hilfsmittel, Medizinprodukte

    • Bis zu einem Arzneimittelpreis von 5 € der Preis der Packung.

    • Ab einem Preis von 5 bis 50 € beträgt die Zuzahlung 5 €.

    • Bei einem Arzneimittelpreis zwischen 50 und 100 € jeweils 10% pro Packung.

    • Höchstens 10 € pro Packung bei Preisen über 100 €.

    • Die 20%igen Zuzahlungen für Bandagen, Kompressionsartikel und Einlagen bleiben bestehen.

  3. Hilfsmittel zum Verbrauch
    (auch für Vorlagen, Windelhosen, Stomaartikel u.a.)

    • Hier beträgt die Zuzahlung 10% je Packung.

    • Höchstens jedoch 10 € für den Monatsbedarf je Indikation.

  4. Einige Arzneimittel sind aufgrund ihres niedrigen Preises zuzahlungsfrei. Die Liste wird von den Krankenkassen geführt.

Wenn Sie Inhaber unserer Kundenkarte sind, speichern wir für Sie alle Zuzahlungen in der Apotheke. So können Sie ohne Aufwand nachweisen, wieviel Sie zugezahlt haben.

Die Zuzahlungen müssen von der Apotheke an die gesetzlichen Krankenkassen weitergeleitet werden.

 

Rezeptpflichtige Arzneimitteln

Von den Krankenkassen werden nur rezeptpflichtige (verschreibungspflichtige) Arzneimittel bezahlt. Rezeptfreie Arzneimittel müssen dagegen selber in der Apotheke gekauft werden. Es kann also durchaus Sinn machen, in unserer Apotheke zu fragen, ob es alternativ ein freiverkäufliches Arzneimittel gibt, das Ihnen hilft.

Die Preise für rezeptpflichtige Arzneimittel unterliegen weiterhin einer Preisbindung. Die Preise werden von der Industrie bzw. den Krankenkassen festgelegt. Apotheken sind an der Preisbildung nicht beteiligt.

Apotheken erhalten unabhängig vom Arzneimittelpreis eine Abgabegebühr von den Krankenkassen für die Beschaffung, Lagerhaltung, Beratung und Abrechnung der Arzneimittel. Die Apotheken bekommen eine Pauschale von 6,37 € (exkl. USt.) pro Packung. Das bedeutet, das teure Arzneimittel preiswerter und preiswerte Arzneimittel teurer werden.

Es macht für die Apotheken keinen Unterschied, wie teuer Ihr Medikament ist, Ihr Rezept ist uns immer willkommen. Bei sehr teuren Medikamenten könnte es im Einzelfall zu Lieferverzögerungen kommen. Wenn Sie also auf solche Medikamente angewiesen sind, so sprechen Sie uns an, damit wir immer alles für Sie vorrätig haben.

Rezeptfreie Arzneimitteln

Rezeptfreie Arzneimittel werden grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet und müssen privat gekauft werden! Dies gilt auch, wenn Ihr Arzt / Ihre Ärztin Ihnen die Einnahme empfiehlt oder ein Rezept dafür ausschreibt.

Lediglich Kinder bis zum 12. Lebensjahr und wenige Ausnahmefälle erhalten weiterhin auch nicht rezeptpflichtige Arzneimittel von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Für alle apothekenpflichtigen Arzneimittel ist die Preisbindung aufgehoben. Die Folge sind unterschiedliche Preise für Arzneimittel in Abhängigkeit von Saison und Apotheke, in der Sie kaufen. Wir bemühen uns, die für Sie günstigsten Preise zu finden.

Sie finden bei uns spezielle Angebote für die Selbstmedikation. Bei leichten Erkrankungen, die keinen Arztbesuch erforderlich machen, sollten Sie unbedingt mit uns reden. Wir können dann mit Ihnen besprechen, was Ihnen hilft und ob nicht doch ein Arztbesuch angebracht ist.

Arzneimittelfestbeträge

2005 hat der Gesetzgeber für folgende Arzneimittelgruppen Festbeträge eingeführt:

  • Protonenpumpenhemmer (gegen Magenbeschwerden)

  • Statine (zur Cholesterinsenkung)

  • Sartane (zur Blutdrucksenkung) und

  • Triptane (gegen Migräne).

Verschreibt ein Arzt ein Arzneimittel, dessen Preis über dieser Höchstgrenze liegt, zahlt der Versicherte die Differenz. Die Ärzte sind verpflichtet, den Versicherten vorab auf diese Differenzzahlung hinzuweisen.

Lieferung nach Hause

Wir liefern Arzneimittel, Hilfsmittel und sonstige Waren für Inhaber unserer Kundenkarte im Stadtgebiet von Parchim kostenfrei, ansonsten gegen eine geringe Pauschale.

www.Weststadt-Apotheke.info :: kontakt@weststadt-apotheke.info